Fluchthilfe aus der DDR

Internetseiten, Artikel, Audios, Videos



Internetseiten


www.fluchthilfe.de

Fluchthilfe durch die Berliner Mauer 1961 bis 1972

Burkhart Veigel, Berlin

Risiko Freiheit

Online-Ausstellung der Stiftung Berliner Mauer, die in fünf Multimedia-Touren Geschichten der deutsch-deutschen Fluchthilfe von 1961 bis 1989 exemplarisch erzählt


Artikel


Unter den Augen der Stasi holte dieser Fluchthelfer Babys aus der DDR

Gut drei Jahre lang, von 1961 bis 1964, verhalf der West-Berliner Student Dietrich Rohrbeck Ostdeutschen in die Freiheit. Jahrzehnte lang schwieg er darüber. Ende 2020 erschienen seine Erinnerungen, jetzt ist er im Alter von 85 Jahren verstorben

welt.de, 15.10.2021

Berliner Mauer: In die Freiheit gegraben

Der Beginn des Berliner Mauerbaus, vor genau 60 Jahren, hat Straßen zerschnitten und Familien zerrissen. Aber es gab Menschen, die sich das nicht gefallen ließen. Sie gruben insgesamt 70 Tunnel unter dem Todesstreifen hindurch

br.de, 13.08.2021

Die Fluchthelferin

Wie eine Leipzigerin Tausende Menschen über die DDR-Grenze holte

Als Brigitte Klump (heute 86) im Frühjahr 1992 in der Bundesbehörde für Stasi-Unterlagen auf ihre Akten wartete, traute sie ihren Augen nicht: Ein Mitarbeiter schob tatsächlich einen Wagild.de, 13.08.2021en voller Ordner an ihren Tisch – aneinandergereiht war die Aktenschlange fünf Meter lang

bild.de, 13.08.2021

Mauerbau vor 60 Jahren

Wie drei Brüder die DDR-Grenzsoldaten austricksten

Vor 60 Jahren sperrte die DDR mit der Berliner Mauer ihre Bürger endgültig ein. Doch in spektakulären Fluchten entkamen manche Menschen dem "Arbeiter-und-Bauern-Staat". Eine Auswahl

t-online.de, 13.08.2021

DDR-Fluchthelfer

Im Cadillac in die Freiheit

Als vor 60 Jahren die Mauer gebaut wurde, war klar: Die DDR war bereit, alles tun, um die ihre Bürger an der Flucht zu hindern. Doch es gab mutige Helfer, die alles für die Freiheit riskierten

tagesschau.de, 13.08.2021

FLUCHTHELFER IN DER DDR

„Harry Seidel war ein Phänomen der Menschlichkeit“

1961/62 verhalf der Radrennfahrer Harry Seidel mit waghalsigen Aktionen Dutzenden Menschen, die Berliner Mauer zu überwinden. Die Stasi wollte ihn in die Luft sprengen. Jetzt starb Seidel nach längerer Krankheit

welt.de, 13.09.2020

Fluchthelfer, Kalter Krieg und Stasi-Folter

Wieviel Schmerz hält eine Liebe aus?

Die Westberlinerin Siggi Grünewald wird 1981 wegen der Liebe in ein ostdeutsches Gefängnis gesperrt. Lieblingsgast Lydia Möcklinghoff stand in Brasilien einem Puma gegenüber. Und Ralf Husmann weiß, warum Urlaub auch ohne Corona kein Spaß ist

deutschlandfunkkultur.de, 01.05.3030

Gefangen in Hohenschönhausen

Zwei Schweizer in den Fängen der Stasi

Wie das Schicksal der beiden Fluchthelfer Cloetta und Baumgartner in den Händen von DDR-Staatsrat Ulbricht landete

srf.ch, 07.03.2020

Wolfgang Welsch

Vom Stasi-Opfer zum gejagten Fluchthelfer

Mehr als 200 Menschen hat er zur Flucht aus der DDR verholfen. Die Stasi beauftragte seinen besten Freund ihn zu ermorden

rnz.de, 08.02.2020

Fluchthilfe aus der DDR

Unter Brüdern

Als Student organisierte Volker Heinz Kofferraum-Fluchten aus der DDR und wurde 1966 erwischt. Über eine Studentenverbindung konnte ihm Hanns Martin Schleyer, den später die RAF ermordete, rasch helfen

spiegel.de, 07.01.2020

Fluchthelfer Burkhart Veigel

Volles Risiko für die Freiheit der anderen

Burkhart Veigel hat zwischen 1961 und 1970 rund 650 DDR-Bürgern geholfen, in den Westen zu fliehen. Als Student wurde er gleich nach dem Bau der Mauer von einer Gruppe Fluchthelfer angeworben. Noch am selben Tag begann er mit seiner Arbeit

deutschlandfunkkultur.de, 04.11.2019

Ein fränkischer Bürgermeister als Fluchthelfer

Helmut Krämer erinnert sich an seine Einsatz für geflüchtete Ex-DDR-Familie

Manche abenteuerliche Geschichten sind zwar schon mehrfach erzählt worden, doch das Abenteuer von Heinz Jürke aus Unterleinleiter und Helmut Krämer, dem "Noch"-Bürgermeister vom Markt Heiligenstadt, ist unbedingt eine Auffrischung wert.Vor 30 Jahren wirkten die Freunde in Ungarn mit am Fall des "Eisernen Vorhangs". Heinz Jürke und Helmut Krämer waren Fluchthelfer

nordbayern.de, 02.09.2019

Auf Leben und Tod

Mit dem Fluchthelfer in den Westen

berliner-kurier.de, 01.10.2018

Wie du unter der Berliner Mauer in den Westen flüchten kannst

Die deutsche Geschichte fesselt jeden – wenn sie ein Computerspiel ist. Das müssen sich folgende MIT-Forscher gedacht haben, als sie eine Flucht nach West-Berlin in die Virtual Reality übersetzten

welt.de, 20.09.2018

Burkhart Veigel und Roswitha Quadflieg: "Frei"

Der Fluchthelfer als Held

Burkhart Veigel und Roswitha Quadflieg im Gespräch mit Joachim Scholl

deutschlandfunkkultur.de, 05.07.2018

Den Weg in den Fluchttunnel versperrte die Kalaschnikow

Im Juli 1962 grub Rudolf Müller einen Tunnel nach Ost-Berlin, um seine Familie zu holen. Als Grenzer ihn stellen wollten, fielen tödliche Schüsse. Jetzt gibt der Boden am Ort sein Geheimnis preis

welt.de, 15.05.2018

Der Mann, der die Teilung Berlins untergraben hat

Die Berliner Mauer ist an diesem Montag genauso lange gefallen, wie sie einst gestanden hat. Zu Besuch bei Joachim Rudolph, der vor 56 Jahren Menschen unterirdisch zur Flucht verholfen hat

sueddeutsche.de, 05.02.2018

Eine verhängnisvolle Affäre

Beinahe wäre die Flucht geglückt, kurz vor dem Ziel wurden sie jedoch von der Stasi entdeckt. Carl-Wolfgang Holzapfel erinnert sich an das mutige Projekt, einen Tunnel nach Ostberlin zu graben. Nun wurde das Bauwerk zufälligerweise wiederentdeckt

luzernerzeitung.ch, 28.01.2018

Fluchthelfer findet seinen Fluchttunnel wieder

Klaus Köppen grub 1964 mit Freunden einen 145 Meter langen Stollen nach Ost-Berlin – bis das Projekt an die Stasi verraten wurde. Jetzt hat er bei Bauarbeiten den unvollendeten Gang wiederentdeckt

welt.de, 10.10.2017

Volker G. Heinz: "Der Preis der Freiheit"

Ein Fluchthelfer erzählt seine Geschichte

Volker G. Heinz im Gespräch mit Ernst Rommeney

deutschlandradiokultur.de, 20.08.2016

„Tunnel 57“

Wie ein Mann aus Nübel 1964 einen Tunnel unter der Berliner Mauer grub

Hans-Jörg Bühler verhalf 57 DDR-Bürgern zur Flucht in den Westen. Jetzt wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt

shz.de, 29.03.2016

Fluchthelfer Manfred Matthies

Manfred Matthies wird aus politischer Überzeugung zum Fluchthelfer: Mit präparierten Autos, falschen Papieren oder gegrabenen Tunneln hilft der Westberliner mehr als 90 Menschen beim Verlassen der DDR. Geld hat er, anders als viele andere, damit nicht verdient. Doch 1972 wird er bei einer Aktion festgenommen und zu 13 Jahren Haft in Bautzen verurteilt. Die Folgen dieser Strafe spürt er noch heute

mdr.de, 11.12.2015

Arzt aus Herleshausen nahm DDR-Abschiebehäftlinge in Empfang

Während der Zeit der deutsch-deutschen Teilung kaufte die Bundesrepublik Deutschland immer wieder Häftlinge von der DDR frei. Dr. Hans-Peter Marsch aus Herleshausen nahm sie in Empfang

hna.de 14.02.2015

Kommerzielle Fluchthelfer im Kalten Krieg

Selbstlose Helden oder Verbrecher? Von der Bundesrepublik wurden die kommerziellen Fluchthelfer offiziell geächtet – und doch heimlich unterstützt. Sie waren im Kalten Krieg diesseits und jenseits der Mauer Spielball von Politik und Geheimdiensten

br.de, 22.01.2015

Fünf Jahre vor Grenzöffnung befreit

Wahl-Haselünnerin wegen Fluchthilfe in Prager Gefängnis

Wenn Irmela Schröck – wie viele Menschen zu dieser Zeit – das vergangene Jahr Revue passieren lässt, muss sie an ein Datum denken, das ihr Leben komplett veränderte: an den 19. Dezember. An jenem Tag vor 30 Jahren wurden sie aus einem Prager Gefängnis entlassen, in dem sie wegen Fluchthilfe einsaß. Ihr damaliger Mann Hanspeter blieb weiter in Haft

noz.de, 02.01.2015

DDR-FLUCHTHELFER

"Westdeutsche Sportler wurden als Abwerber dargestellt"

Wolfgang Kremer und Werner Ufer im Gespräch mit Andrea Schültke

deutschlandfunk.de, 26.12.2014

Monate in DDR-Haft

Zwischen der DDR und der Bundesrepublik öffnen sich die Grenzen - doch für eine junge Frau aus dem Kreis Göppingen bleibt die Gefängnistür in der DDR wegen angeblicher Fluchthilfe vorerst verschlossen

swp.de, 20.12.2014

SCHWIMMER ALS DDR-FLUCHTHELFER

Brief mit verheerenden Folgen

In der Nacht vom 17. auf den 18. August 1969 schwamm Axel Mitbauer durch die Ostsee in die Freiheit. Der berühmten Flucht vorausgegangen waren Ereignisse, die bisher weitgehend unbekannt sind. 1968 hatte Axel Mitbauer Fluchthelfer gefunden. Doch die Sportler aus Essen flogen auf

deutschlandfunk.de, 14.12.2014

25 Jahre Mauerfall

„Eine Heldin war ich nicht“

Annegret Werkle-Nagel hat eines der dunkelsten Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte am eigenen Leib erfahren: Weil sie versuchte, einer Frau zur Flucht nach Westdeutschland zu verhelfen, wurde sie 1973 im Alter von 24 Jahren zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt und für zehn Jahre des Landes verwiesen

derwesten.de, 08.11.2014

Hilfe für DDR-Flüchtlinge

Gefälschte Pässe, Tunnel und viel Risiko

Bis ins kleinste Detail wurden Fluchten aus der DDR vom Westen vorbereitet. Doch Aktionen scheiterten auch, zum Beispiel an einem gefälschten Pass-Stempel. Eine Ausstellung in Berlin zeigt die Geschichte der Fluchthilfe

handelsblatt.com, 05.11.2014

Intrige – wie die Stasi einen DDR-Grenzer erschoss

Bei dem Versuch, einen Fluchtversuch zu vereiteln, wurde der DDR-Grenzer Egon Schultz 1964 getötet. Erst jetzt kann ein Ermittler rekonstruieren, was damals in Berlin geschah

welt.de, 04.10.2014

„Ich habe kein Feindbild mehr“

Karl-Heinz Richter über seine Zeit als Fluchthelfer in der DDR

saarbruecker-zeitung.de, 30.09.2014

Der Chauffeur in die Freiheit

200 DDR-Flüchtlinge auf dem Weg in den Westen – in einem Cadillac

focus.de, 16.09.2014

Ein DDR-Fluchttunnel des Wunders

Eine Geschichte über einen Fluchttunnelbauer und seinen Helden

focus.de, 5.07.2014

Dinslaken

Als Fluchthelfer die eigene Freiheit riskiert

Erika und Helmut Kemper aus Walsum wollten durch Mauer und Stacheldraht getrennte Familien und Ehepaare zusammenbringen. Ein Tunnel eröffnete DDR-Bürgern den Weg in eine neue Zukunft

rp-online.de, 27.12.2012

Pfarrer Klemens Niermann und die missglückte Fluchthilfe (Teil 2)

Das Genie und der Pastor

mv-online.de, 07.11.2012

Für die Stasi war er der "Leopard"

Dank Medienpräsenz war Lenzlinger die Nummer 1 in der deutschen Fluchthelferszene. Über die Zahl seiner Fluchten gehen die Meinungen auseinander. Die Stasi sprach von 122, Lenzlinger von über 700 Personen

tagesanzeiger.ch, 30.12.2011

„Unternehmen Reisebüro“ war DDR ein Dorn im Auge

Studierende der Freien Universität verhalfen nach dem Mauerbau Hunderten von Menschen zur Flucht

Der Tagesspiegel, 13.08.2011

Flucht über den Lastenaufzug

Bahnradsportler Jürgen Kissner nutzte einen Aufenthalt der DDR-Nationalmannschaft 1964 in Köln zur Flucht. Während er sich im Westen ein neues Leben aufbauen musste, litt seine Familie unter Strafmaßnahmen

dw-world.de, 12.08.2011

Fluchthelfer schmuggelte DDR-Bürger hinter dem Armaturenbrett

Burkhart Veigel hat hunderte DDR-Bürger über die am besten gesicherte Grenze der Welt geschleust: Hinter dem Armaturenbrett eines Cadillacs, durch Tunnel und mit falschen Identitäten direkt unter den Nasen der Grenzer hindurch. Die Stasi versuchte ihn zu entführen, die DDR-Justizministerin wollte seinen Tod. Es ist die Geschichte eines schwäbischen Medizinstudenten, der zu einem der erfolgreichsten deutsch-deutschen Fluchthelfer wurde

nachrichten.t-online.de, 12.08.2011

"Schlagt doch dieses Schwein"

"Wir müssen doch was tun!" Immer wieder verurteilte Harald Beer mit Worten die Mauer, die Ost und West trennte. Wenige Wochen nach dem 13. August 1961 bot sich ihm plötzlich die Gelegenheit, einem Mädchen zur Flucht zu verhelfen. Doch dann wurde Beer selbst zum Gejagten

einestages.spiegel.de, 10.08.2010

Offenbachs ehemaliger Oberbürgermeister Walter Suermann erinnert sich an seine Zeit als Berliner Tunnelbauer

Fluchtwege in die Freiheit geschaufelt

Walter Suermann war dabei. Der Offenbacher Oberbürgermeister der frühen 1980er Jahre gehörte als Student zu den Tunnelbauern von Berlin

op-online.de, 07.10.2009

"Es ging um alles"

Im Sommer vor 20 Jahren kehrten viele DDR-Schüler nicht mehr in ihre Klassen zurück. Ein Daheimgebliebener erinnert sich

Rheinischer Merkur, 13.08.2009

Interview mit dem Fluchthelfer Rudi Thurow

Fünf Jahre lang war Rudi Thurow (1937 in Leipzig geboren) Mitglied in mehreren Fluchthelfergruppen in Berlin. Am 21. Februar 1962 flüchtete er als 24-Jähriger - damals war er DDR-Grenzsoldat - selbst über die Berliner Mauer in den Westen. Planet Wissen sprach mit dem Zeitzeugen

planet-wissen.de, 28.09.2006

Fluchtwege unter der Mauer

Wissenschaftlerin veröffentlicht Buch über den legendären "Tunnel 57" und die Fluchthilfe im geteilten Deutschland

welt.de, 12.04.2005

Fluchthelferprozeß in Ost-Berlin

Geschnappt, verurteilt, angeschwärzt

zeit.de, 09.011.1973


Audios


Arzt und Fluchthelfer Burkhart Veigel

Mit wagemutigen Tricks in den Westen

Hunderten von Menschen hat er zur Freiheit verholfen: Burkhart Veigel war einer der erfolgreichsten bundesdeutschen Fluchthelfer nach dem Mauerbau. Im Gespräch mit Joachim Scholl

deutschlandfunk.de, 20.10.2019

»Sportverräter« – Fluchthilfe im deutsch-deutschen Sport (1.49.07)

Immer wieder flohen als sozialistische Vorzeigepersönlichkeiten gefeierte Leistungssportler unter gefährlichen Umständen aus der DDR. Zum Teil wurden sie hierbei von bundesdeutschen Sportlern tatkräftig unterstützt – ein vergessenes Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte. Nach einem Vortrag von Dr. Jutta Braun erinnerten sich die beiden ehemaligen Turner Eberhard Gienger und Wolfgang Thüne an ihre gemeinsame Fluchtgeschichte. Moderiert von Robert Ide schilderte der Skisprung-Olympiasieger Hans Georg Aschenbach mit welchen Repressionen der SED-Staat auf derartige Fälle von »Verrat« reagierte

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 04.08.2010


Videos


3.20 Min.

Monatelanger Tunnelbau zur Fluchthilfe

DDR-Bürger Hubert Hohlbein tauchte mit Anfang 20 in den Westen. Danach half er beim Bau eines 145 Meter langen Mauertunnels und ermöglichte 57 Menschen die Flucht

zeit.de, 30.10.2019



5 Fragen an ... Burkhart Veigel (11:08)

Kurz nach dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 verhalf Burkhart Veigel zahlreichen Menschen bei ihrer Flucht von Ost- nach West-Berlin. In unserer Videoreihe „5 Fragen an …“ spricht der Autor, Mediziner und Stifter des Karl-Wilhelm-Fricke-Preises über seine Motive als Fluchthelfer, besonders brenzlige Situationen und warum er 1970 seine Aktivitäten einstellte

bundesstiftung-aufarbeitung.de, 06.08.2020

BURKHART VEIGEL | KÖNIG DER FLUCHTHELFER - SCHRECKEN DER STASI

SKB | TV - NEWS - BRANDENBURG, www.youtube.com

Fluchthelfer Rudi Thurow: Die Stasi wollte mich erschlagen

Rudi Thurow war DDR-Grenzsoldat, aber fliehende Menschen wollte er nicht töten, deshalb kletterte er selber über die Mauer. Von Westberlin aus verhalf er dann Dutzenden Ostbürgern zur Flucht, durch Tunnel, in umgebauten Fahrzeugen und mit gefälschten Reisepässen. Dann setzte Ostberlin ein Killerkommando der Stasi auf Rudi an… Rudi Thurow erzählt uns die Geschichte seines Lebens de.euronews.com, 07.11.2014

Eine DDR-Geschichte

Republikflüchtling und Fluchthelfer

Nach seiner eigenen Flucht im Jahr 1966 kehrt der in der DDR geborene Hartmut Richter viele Male in den Osten zurück, um Menschen in seinem Auto nach Westdeutschland zu schmuggeln. Dutzende Male geht das gut, bis er 1975 erwischt und ins Gefängnis gesteckt wird

faz.net, 03.11.2014

Tunnelbauer und Fluchthelfer Rainer Haack berichtet vom Tunnel 29 (1)

Das freie Dokumentarfilm-Team, www.vimeo.com

Tunnelbauer und Fluchthelfer Rainer Haack berichtet vom Tunnel 29 (2)

Das freie Dokumentarfilm-Team, www.vimeo.com

Tunnelbauer und Fluchthelfer Rainer Haack berichtet vom Tunnel 29 (3)

Das freie Dokumentarfilm-Team, www.vimeo.com


So lange die Mauer und eine Grenze Deutschland teilt, so lange rennen Menschen aus der DDR gegen sie an. Über 300.000 Menschen fliehen zwischen 1961 und 1989 illegal aus dem Osten nach Westdeutschland. Was weniger bekannt ist: Viele von Ihnen haben dabei Komplizen aus dem Westen: 'Fluchthelfer', die vom Regime der DDR als 'Menschenhändler' verunglimpft, gehasst und von der Stasi verfolgt werden.

Schullematiker, www.youtube.com


© Der Tagesspiegel, www.youtube.com


© Infoperle, www.youtube.com


Spielfilme


Der Stich des Skorpion ist ein deutscher Fernsehfilm aus dem Jahr 2004. Der Politthriller ist angelehnt an die Autobiografie des Fluchthelfers Wolfgang Welsch, gespielt von Jörg Schüttauf. Beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR war Operation Skorpion die Codebezeichnung für den Auftrag, Welsch zu ermorden.[1] Der unter der Regie von Stephan Wagner gedrehte Film wurde von der Studio Hamburg Produktion für Film und Fernsehen mit dem WDR und Arte produziert.


Der Tunnel - die wahre Geschichte | Tunel skutečný příběh

 

Nachdem Harry Melchior 1961 die Schwimmmeisterschaften der DDR gewinnt, gelingt ihm die Flucht in den Westen. Am Checkpoint Charlie passiert er verkleidet und mit einem gefälschten Pass die Grenze und folgt somit seinem Freund Matthis Hiller, dem kurz zuvor die Flucht durch die Kanalisation gelungen ist. Allerdings ist bei dem Fluchtversuch seine schwangere Freundin Carola (Claudia Michelsen) festgenommen worden und sitzt nun im Zuchthaus. Harry möchte unbedingt, dass seine Schwester, sein Schwager und deren Tochter von den Fluchthelfern ebenfalls in den Westen geholt werden, muss aber erfahren, dass der Trick mit den gefälschten Pässen nur bei jeweils einem Mitglied einer Familie funktioniert.

 

Harry hat daraufhin eine geniale, aber beinahe unmögliche Idee: Da die DDR alle oberirdischen Möglichkeiten, in den Westen zu gelangen, zugemacht hat und ebenso die Kanalisation kontrolliert, fasst Harry den Entschluss, einen Tunnel unter der Mauer hindurch zu graben. Hierbei kommt ihm zugute, dass Matthis von Beruf Ingenieur ist. Zusammen mit Vittorio „Vic“ Costanza und Fred von Klausnitz (Felix Eitner), die auch schon Harrys Fluchthelfer waren, mieten Matthies und Harry eine stillgelegte Fabrik, aus deren Keller sie einen Tunnel unter der Mauer graben wollen.

 

Als die Truppe eines Abends in einem Café sitzt und die Pläne schmiedet, werden sie von Fritzi Scholz belauscht. Sie findet heraus, von wo die Truppe gräbt und dringt am nächsten Tag während der Arbeiten in die alte Fabrik ein. Von den Männern erwischt und gefasst, gesteht Fritzi, dass sie sie belauscht hat und sie ebenfalls ihren Verlobten in den Westen holen möchte. Nachdem letzte Zweifel, Fritzi könnte ein Spitzel sein, ausgeräumt sind, komplettiert Fritzi von nun an das Team.

 

Die Arbeiten gehen langsam voran. Als die Truppe schon unter der Berliner Mauer hindurch ist, rollt über ihnen ein Panzer über die Straße, der den Tunnel beinahe zum Einsturz bringt und Harry verschüttet. Jedoch gelingt es Fritzi, Harry zu retten, was auch die letzten seiner Zweifel an ihrer Person ausräumt. An einem Grenzübergang wird Vitt plötzlich von der Polizei wegen Verdachts der Fluchthilfe festgenommen und bis auf weiteres ins Gefängnis gesteckt. Allerdings gibt er im Gefängnis nichts von dem Tunnel preis und behauptet, trotz Folterung, unschuldig zu sein, sodass er am Heiligabend 1961 wieder freigelassen wird.

 

Die Arbeiten gehen allerdings nicht so schnell wie gedacht voran. Deshalb beschließt die Truppe, weitere Leute aufzunehmen, was auch die Zahl der Westflüchtlinge erheblich erhöht. Harry ist anfangs nicht begeistert davon, allerdings bleibt ihm angesichts der langen Zeitspanne des Tunnelbaus keine andere Wahl.

 

Als die Tunnelarbeiten nun schneller voranschreiten, bekommt der amerikanische Fernsehsender NBC davon Wind und bietet finanzielle Absicherung sowie eine nicht unerhebliche Summe für die Exklusivrechte des Tunnelbaus.