Hilfe und evtl. Entschädigung für Opfer der SED-Diktatur?


Organisationen


Stiftung für ehemalige politisch Verfolgte

Die Stiftung für ehemalige politisch Verfolgte (vormals Stiftung für ehemalige politische Häftlinge) ist eine Bundesbehörde mit Sitz in Bonn.


Allgemeines


Opfer und Betroffene

Die Unterstützung der Opfer politischer Verfolgung in der DDR ist für die Bundesstiftung Aufarbeitung nicht nur gesetzlicher Auftrag, sondern zentraler Bestandteil unseres Selbstverständnisses. Wir unterstützen die Arbeit der Verbände, fördern Veranstaltungen, Publikationen und treten öffentlich für die Belange von Betroffenen ein

Bundesstiftung Aufarbeitung


Artikel


Dopingopfer-Entschädigung :
„Wir sterben alle weg“

Siegen um jeden Preis: In der DDR wurden Tausende Athleten Opfer des Staatsdopings.
Sportministerin Christiane Schenderlein überrascht mit einer Gesetzesinitiative, die Dopingopfer der DDR entschädigen soll. Einigen der Betroffenen bleibt nicht mehr viel Zeit für die späte Gerechtigkeit.

faz.net, 26.04.2026


Zwangsausgesiedelte erhalten ab Juli 2025 eine Entschädigung

Landespressekonferenz mit dem Landesbeauftragten Burkhard Bley und der Zeitzeugin Marie-Luise Busse

landesbeauftragter.de, 20.05.2025


Opfer von DDR-Staatsdoping

SED-Opferbeauftragte: "Zugang zu Hilfen bleiben verwehrt"

Laut Bundesverwaltungsgericht haben Opfer des DDR-Staatsdopings keinen Anspruch auf zusätzliche Entschädigungen. Evelyn Zupke, SED-Opferbeauftragte, pocht deshalb auf eine Gesetzesänderung. "Ich weiß, wie viele Menschen leiden", sagte sie im Dlf

deutschlandfunk.de, 31.03.2024


DDR-DOPING

Doping-Sünder Schenk beharrt weiter auf Entschädigung

Soll DDR-Olympiasieger Christian Schenk trotz seiner Doping-Beichte entschädigt werden? Eine Gruppe von Doping-Experten ist dagegen. Jetzt äußerte sich auch der Opferhilfeverein

nordkurier.de, 29.11.2018


Gesetzesänderung

Mehr Geld für anerkannte DDR-Dopingopfer

Es gibt eine gute Nachricht für Geschädigte des DDR-Staatsdopings: Sie haben mehr Zeit, einen Antrag auf einmalige Entschädigung vom Bund zu stellen. Der Bundesrat hat eine entsprechende Änderung des Dopingopfer-Hilfegesetzes bestätigt

deutschlandfunk.de, 23.11.2018



Videos



Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer politischer Verfolgung in der DDR

597 Aufrufe  14.02.2025

„Mit diesem Gesetz gehen wir einen großen Schritt nach vorn im Wiedergutmachungsprozess für die Opfer der SED-Diktatur“, so Thüringens Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport und Ehrenamt und Chef der Staatskanzlei, Stefan Gruhner, am 14. Februar im Bundesrat zum Gesetz zur Verbesserung rehabilitierungsrechtlicher Vorschriften für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen DDR. 

 

Der Deutsche Bundestag hat ein neues Gesetz zur Rehabilitierung von Opfern politischer Verfolgung in der DDR verabschiedet, das ab dem 1. Juli 2025 in Kraft tritt. „Es wird die Entschädigungsleistungen für die Opfer der SED-Diktatur spürbar erhöhen und den Zugang erleichtern“, so Gruhner. 

 

▪️ Erhöhung der Opferrente um 70 Euro auf 400 Euro monatlich, nun ohne Bedürftigkeitsprüfung

▪️ Entschädigung für Zwangsausgesiedelte, insbesondere entlang der innerdeutschen Grenze, mit einer Einmalzahlung von 7.500 Euro

▪️ Erleichterte Anerkennung von Gesundheitsschäden, indem eine Vermutungsregelung eingeführt wird

▪️ Neue Chance für ehemalige DDR-Heimkinder, die nun erneut eine strafrechtliche Rehabilitierung beantragen können

▪️ Einrichtung eines bundesweiten Härtefallfonds für weitere Betroffene des SED-Unrechts

Freistaat Thüringen, www.youtube.com




"Recht kriegt man hier nicht"

Kein Schadenersatz für die Opfer

Sie sind körperlich und seelisch geschädigt von der Lager- und Gefängnishaft in der DDR. KONTRASTE berichtet von zwei Männern, denen eine finanzielle Entschädigung verwehrt wird

Kontraste 1996


Audios


Opfer von DDR-Unrecht werden zweimal bestraft
Zersetzung 2.0

Seit 2019 können erstmals die Opfer von „Zersetzung“ durch die Stasi eine einmalige Entschädigung von 1500 Euro beantragen. Doch es hagelt Absagen von den Gerichten. So setzt sich altes Unrecht bis heute fort

hoerspielundfeature.de, 04.03.2025


Audio zum Anhören (6.18 Min.)

Staatsdoping in der DDR
Wie geht es weiter mit der Entschädigung für Dopingopfer?
In Mecklenburg-Vorpommern haben ehemalige DDR-Leistungssportlerinnen und -sportler gute Chancen, ihre Gesundheitsschäden als Folge des Staatsdopings anerkennen zu lassen, in Brandenburg jedoch nicht. Nun gehen die Blicke zum Bundesverwaltungsgericht

deutschlandfunk.de, 16.03.2024